Gelb: mit Vorsicht
Ja, aber nur das Fruchtfleisch ohne Stein. Frische Pfirsichstücke sind für Hunde ein möglicher Snack, Stein, Stiel und Blätter gehören nicht dazu.

Warum die Ampel auf Gelb steht
Die ASPCA führt den Pfirsichbaum als giftig für Hunde. Stiele, Blätter und Samen enthalten cyanogene Glykoside, besonders welkende Blätter. Mögliche Anzeichen sind ziegelrote Schleimhäute, weite Pupillen, Atemnot und Hecheln. Die Pet Poison Helpline schreibt, dass Blausäure erst frei wird, wenn ein Stein gründlich zerkaut wird, was bei Hunden selten ist. Das größere Problem ist oft der Stein selbst: Bei kleinen Hunden kann er im Magen-Darm-Trakt stecken bleiben.
Worauf du achten solltest
- Stein raus: Den Pfirsich halbieren und den Kern sofort in den Müll, nicht in den offenen Eimer.
- Frisch statt Dose: Pfirsiche aus der Dose oder getrocknet haben oft viel Zucker.
- Garten im Blick: Unter Pfirsichbäumen liegen im Sommer Früchte samt Kern und Laub. Lieber aufsammeln.
- Mitrechnen: Pfirsich ist süß und zählt zur Tagesmenge.
Was tun, wenn er einen Stein verschluckt hat?
Ruf in der Tierarztpraxis an, gerade bei kleinen Hunden. Sag, wie groß der Stein war, wann es passiert ist und wie viel dein Hund wiegt. Erbricht er wiederholt, frisst er nicht mehr oder setzt er keinen Kot ab, kann ein Darmverschluss dahinterstecken. Bei Atemnot oder auffallend roten Schleimhäuten sofort los.
Bei Verdacht auf eine Vergiftung sofort zur Tierärztin oder zum Tierarzt oder zum tierärztlichen Notdienst.
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Quellen, abgerufen am 20.10.2026: ASPCA Animal Poison Control, Toxic and Non-Toxic Plants: Peach (Prunus persica), Toxic to Dogs, cyanogene Glykoside in Stielen, Blättern und Samen; Pet Poison Helpline, Peach Pits; PDSA, Safe fruit and veg for dogs; American Kennel Club, Can Dogs Eat Peaches?
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