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Akita (Akita Inu)

Akita als Wandbild im Stil Aquarell, Raum: skandinavisches Wohnzimmer

Ein Hund, der zum Denkmal wurde, und zwar wörtlich. 1931 erklärte Japan neun ausgezeichnete Akitas zu Naturdenkmälern. Zuvor war die Rasse fast verloren gegangen, zuerst durch Kreuzungen für Hundekämpfe, später im Krieg. Was heute als Akita im Wohnzimmer liegt, ist das Ergebnis einer bewussten Rückzüchtung zum ursprünglichen Typ.

FCI Gruppe 5 (Spitze und Hunde vom Urtyp), Sektion 5 Asiatische Spitze und verwandte Rassen, Standard Nr. 255, ohne Arbeitsprüfung
Ursprungsland Japan
Größe (Widerrist) Rüden 67 cm, Hündinnen 61 cm, Abweichung von plus oder minus 3 cm toleriert
Gewicht im FCI-Standard nicht festgelegt
Lebenserwartung Median 11,4 Jahre in einer britischen Auswertung von 584.734 Hunden (McMillan et al. 2024), Akita und American Akita zusammen ausgewertet
Fell hartes, gerades Deckhaar mit weicher, dichter Unterwolle, an Widerrist und Kruppe etwas länger, an der Rute am längsten
Farben laut Standard Rot-Falb, Sesam, Gestromt und Weiß; alle Farben außer Weiß mit Urachiro (weißliches Haar an Fang, Backen, Kehle, Brust, Bauch, Rute und Innenseite der Läufe)

Herkunft

Laut Standard wurden mittelgroße Bärenjagdhunde aus der Region Akita ab 1603 für Hundekämpfe eingesetzt und ab 1868 mit Tosa und Mastiffs gekreuzt. Im Zweiten Weltkrieg mischten Halter sie mit Deutschen Schäferhunden, um sie vor der Beschlagnahme zu retten. Danach führten Liebhaber die Rasse mit Matagi-Akitas zum alten Typ zurück. Der größere, massigere American Akita hat bei der FCI einen eigenen Standard. Sein kleiner Verwandter ist der Shiba.

Wesen

Ruhig, treu, gehorsam und aufnahmefähig: So knapp fasst ihn der Standard. Im Alltag zeigt sich das als große Gelassenheit im Haus und deutliche Zurückhaltung gegenüber Fremden. Gehorsam heißt beim Akita nicht, dass er jedes Kommando sofort ausführt. Er prüft erst, ob es sich lohnt. Mit fremden Hunden, vor allem gleichgeschlechtlichen, ist er oft unverträglich.

Bewegung und Beschäftigung

Er braucht lange, ruhige Spaziergänge und Aufgaben, die ihn geistig fordern, aber keinen Dauersport. Kurze Trainingseinheiten mit klaren Regeln funktionieren besser als Wiederholung. Sein Jagdtrieb ist ausgeprägt, daher lieber Schleppleine als Freilauf.

Pflege

Die dichte Unterwolle fällt im Fellwechsel büschelweise aus, dann ist tägliches Bürsten nötig. Den Rest des Jahres reicht einmal pro Woche. Hitze verträgt er schlechter als Kälte.

Gesundheit

Der Median von 11,4 Jahren liegt unter dem der Mischlinge mit 12,0 Jahren. Er gilt für Akita und American Akita gemeinsam, die Studie trennt beide nicht (McMillan et al. 2024). Ein ernstes Thema ist das uveodermatologische Syndrom, eine Autoimmunerkrankung von Augen und Haut. In einer US-Fallserie waren 37 von 50 betroffenen Hunden Akitas, 57 Prozent waren bei der ersten Untersuchung auf beiden Augen blind (Zarfoss et al. 2018). Ein gerötetes Auge mit hellen Stellen an Nase oder Lefzen gehört schnell zur Tierärztin. Außerdem zeigten in einer australischen Studie 83 Prozent von 18 gesunden Akitas niedrige Blutplättchenwerte ohne Blutungen (Bool et al. 2026). Erwähne das bei Blutuntersuchungen.

Für wen passt der Akita?

Für ruhige, erfahrene Menschen, die Eigenständigkeit respektieren, klare Regeln geduldig durchsetzen und einen würdevollen Hund mögen.

Für wen eher nicht?

Für Ersthalter, für Familien mit viel Hundebesuch und für alle, die einen verspielten Hund für den Freilauf suchen.

Video: Akita Inu erziehen

Unser Rasseportrait geht auf Charakter, Haltung und Erziehung ein und darauf, warum Selbstständigkeit und starker Wille den Akita anspruchsvoll machen.

Akita als Wandbild im Stil Aquarell, Raum: skandinavisches Wohnzimmer

Ob ein so eigenständiger Hund wirklich zu dir passt, prüfst du im Rasse-Test oder mit unserem Buch „Welcher Hund passt WIRKLICH zu dir?“. Für die ersten Wochen mit Welpe gibt es das kostenlose Welpen-Startpaket. Deinen Akita als Bild für die Wand: Hundeportraits vom eigenen Foto oder als Magazin-Cover auf Leinwand.

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Quellen, abgerufen am 20.10.2026: FCI-Standard Nr. 255 Akita (fci.be, Fassung vom 04.07.2001, gültiger Standard publiziert 13.03.2001); McMillan KM et al., Longevity of companion dog breeds: those at risk from early death, Scientific Reports 2024; Zarfoss MK et al., Clinical findings and outcomes for dogs with uveodermatologic syndrome, Journal of the American Veterinary Medical Association 2018; Bool JD et al., Asymptomatic thrombocytopenia in Akitas: a prospective cross-sectional study of platelet characteristics in an Eastern Australian population, Australian Veterinary Journal 2026.

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Das Print My Pet Team

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